Richte Schreibtisch und Stuhl so aus, dass dein Blick entlang eines ruhigen Korridors fällt, nicht ins lebendige Zentrum. Eine neutrale, matte Wand im Vordergrund und ein gebündelter Kabelkanal geben Ruhe. Lege Wege so, dass Durchgangsverkehr hinter dir stattfindet, wodurch spontane Gespräche seltener starten.
Packe einen kleinen Korb mit Ladegerät, Kopfhörern, Notizblock, Stiften, Timer und Wasserflasche. Wenn der Platz wechselt, zieht die Arbeit mit. Der geringe Rüstaufwand macht den Start leicht und verhindert Suchschleifen, während andere Haushaltsgegenstände aus dem Sichtfeld bleiben.
Konfiguriere kleine Stationen für wiederkehrende Aufgaben: ein stiller Morgenplatz mit Licht, Notiz und Tee; ein Lernwinkel mit Timer; ein Abendlesesitz mit Decke. Jede Station hält nur das Nötige bereit, setzt klare Intentionen und verhindert, dass Ablenkungen Fuß fassen.
Ein magnetischer Farbstreifen mit Grün, Gelb und Rot kommuniziert sofort, welchen Lautstärkepegel ihr wünscht. Grün heißt frei reden, Gelb flüstern, Rot nur Notfälle. Kinder verstehen das spielerisch, Erwachsene respektieren es, und niemand muss ständig erinnern oder diskutieren.
Nutze braunes Rauschen, leise Naturgeräusche oder gezielte Stadtambiente-Tracks, die störende Spitzen überdecken, aber Sprache nicht anlocken. Lege feste Wiedergabelängen und Standardlautstärken fest, damit niemand nachregelt. So entsteht eine akustische Decke, unter der Konzentration verlässlich wachsen kann.